Eltern-Vortrag & vertiefender Eltern-Workshop für Ihre Einrichtung
Was Eltern brauchen, wenn es schon geknallt hat.
Kein weiterer Erziehungskurs. Ein Werkzeug für die Minuten danach - damit Eltern und Kinder schneller wieder zur Ruhe finden.
Sie sind Mutter oder Vater und interessieren sich für dieses Angebot?
Vortrag oder Workshop finden über Familien-Einrichtungen statt. Die Anmeldung läuft über die Einrichtungen.
Für die Arbeit mit mir persönlich:
Ich bin Dr. Ariane Köster - neurosomatischer Coach und Master Clinical & Somatic EFT-Practitioner. Ich bringe Eltern kein weiteres Konzept mit, sondern eine Technik, die sie in wenigen Minuten anwenden können: im Auto vor der Schule, im Bad, nachdem die Tür ins Schloss gefallen ist. Wir probieren sie im Raum gemeinsam aus.
Ich arbeite auf körperlicher, mentaler, emotionaler und Nervensystemebene, trauma-informiert und ressourcen-, entwicklungs- und regulationsorientiert.
Als Mutter von zwei Kindern, viele Jahre alleinerziehend, kenne ich diesen Alltag, denn Ich habe ihn gelebt.
Die Eltern, mit denen Sie arbeiten, haben meist schon viel gelesen. Sie kennen die Ratgeber, sie waren vielleicht in Ihren Kursen, sie wissen, wie man Grenzen setzt und wie man mit einem wütenden Kind spricht.
Und dann ist es morgens trotzdem wieder eskaliert.
Nicht weil ihnen das Wissen fehlt. Sondern weil im Moment der Eskalation kein Zugriff mehr auf dieses Wissen besteht. Ein Nervensystem im Alarm kann nicht auf gute Vorsätze zurückgreifen. Es kann nur reagieren.
Was dieses Angebot nicht ist
Kein Erziehungsratgeber. Keine Strategien. Kein Kurs.
Ich sage Eltern nicht, wie sie mit ihren Kindern sprechen sollen. Ich gebe keine Tipps für den Umgang mit Wutanfällen, keine Methoden für Hausaufgaben und keine Kommunikationsformeln.
Das machen viele bestehende Angebote — und sie machen es sehr gut. Starke Eltern – Starke Kinder, Kess-erziehen. Sie geben Eltern Handlungswissen. Das ist wichtig und bleibt wichtig.
Nur setzt all das voraus, dass Eltern in dem Moment der Eskalation handlungsfähig sind. Und genau daran scheitert es oft im Alltag.
Ich setze eine Ebene darunter an. Bei dem Zustand, aus dem heraus Eltern überhaupt erst wieder auf ihr Wissen zugreifen können. Wenn dieser Zustand sich verändert, wirkt alles, was Eltern bei Ihnen gelernt haben, plötzlich viel besser.
Ich helfe Eltern mit EFT-Tapping ihr Nervensystem zu regulieren, nachdem es eskaliert ist.
Deshalb konkurriert dieses Angebot nicht mit Ihrem Programm. Es macht es wirksamer.
Die meisten Angebote für Eltern richten sich auf das Davor: wie man Eskalation vermeidet. Das ist sinnvoll, und es wird trotzdem eskalieren. Was danach passiert, wird selten besprochen. Dabei ist es der Moment mit der größten Wirkung.
Warum die Minuten nach dem Knall entscheidend sind
Bei den Eltern läuft der Körper weiter im Alarm, auch wenn die Situation vorbei ist. Der Puls ist hoch, im Kopf läuft die Szene noch einmal ab, und dazu kommen Scham und Schuld: Ich wollte doch anders reagieren. Viele Eltern tragen diese Anspannung durch den ganzen Tag — bis zur nächsten Situation, in die sie schon vorbelastet hineingehen.
Bei den Kindern ist es dasselbe. Ein Kind kommt aus einem Wutanfall nicht allein heraus. Es braucht ein reguliertes Gegenüber, um sich mitregulieren zu können.
Ein Elternteil, das selbst noch im Alarm ist, kann diese Rolle nicht übernehmen — nicht aus Unwillen, sondern weil der Körper noch im Stress ist.
Wenn Eltern lernen, sich selbst in wenigen Minuten herunterzuregulieren, verändert das beides.
Sie kommen schneller aus dem Alarm heraus, und sie werden wieder zu dem ruhigen Gegenüber, an dem ihr Kind sich orientieren kann. Nicht als Technik für das Kind, sondern als Zustand, der sich überträgt.
Warum EFT-Tapping?
EFT-Tapping, im Deutschen Klopfakupressur, verbindet Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie mit der gezielten Stimulation von Akupunkturpunkten. Es ist eine Selbsthilfetechnik zur Stressregulation, die seit Jahren wissenschaftlich untersucht wird.
Für Ihre Eltern ist vor allem entscheidend, dass sie die Technik nach einer einzigen Veranstaltung selbstständig anwenden können - ohne Material, ohne Folgetermin, ohne Kosten. Das unterscheidet sie von den meisten Entlastungsangeboten, die Eltern empfohlen werden und die Zeit voraussetzen, die im Familienalltag nicht da ist.
Zwei Schritte für Ihre Eltern
“Wenn der Alltag explodiert”
Interaktiver Vortrag
Dauer
60 min
in Ihren Räumlichkeiten - in Dortmund und Umgebung
Format
Eltern von Kindern, ab 8 Personen - ohne Vorkenntnisse
Für wen
Eltern verstehen, was im Stress in ihnen passiert, und haben drei Tapping-Runden erlebt und mitgenommen
Ergebnis
Ihr Invest
kostenfrei
“Wenn der Alltag explodiert - und wie du den Stress nachhaltig reduzieren kannst”
Workshop
Dauer
150 min
in Ihren Räumlichkeiten - in Dortmund und Umgebung
Format
Eltern, die nach dem Vortrag weitergehen wollen, max. 15 Personen - Teilnahme auch ohne Vortrag möglich
Für wen
Eltern können sich selbst regulieren, mit ihren Kindern zu Hause tappen und haben ein Ritual für den Familienalltag (Teilnahme am Workshop ohne Kinder)
Ergebnis
ab 490 €* pauschal oder individuelle Teilnahmegebühr
Ihr Invest
* Reduzierter Tarif für gemeinnützige und öffentlich geförderte Träger. Für gewerbliche Anbieter gilt der Regeltarif. Außerhalb von Dortmund zzgl. Fahrtkosten.
Vielleicht begegnen Ihnen diese Eltern in Ihrem Arbeitsalltag
Eltern, die schon viel gelesen und verstanden haben und trotzdem jeden Morgen wieder laut werden
Eltern, die nach dem Elternabend noch bleiben und leise fragen, ob das normal ist, was bei ihnen zu Hause los ist
Alleinerziehende, bei denen kein Puffer mehr da ist, wenn ein Tag aus dem Ruder läuft
Eltern, die mit Schuldgefühlen kommen: „Ich hätte anders reagieren müssen"
Eltern, die zwischen Arbeit, Schule und Haushalt funktionieren und abends leer sind
Familien, in denen ein einzelnes Ereignis — eine Trennung, ein Krankheitsfall, ein Schulwechsel — den Alltag dauerhaft in Anspannung hält
Eltern, die keine Beratung wollen, aber etwas, das sie selbst tun können
Für viele dieser Eltern ist der Einstieg über den Körper leichter als über das Gespräch. Er verlangt kein Erzählen, keine Diagnose und kein Eingeständnis, dass etwas nicht funktioniert.
Was Eltern aus Vortrag oder Workshop konkret mitnehmen
Warum Stress kein Charakterproblem ist, sondern ein Zustand des Nervensystems. Für viele Eltern ist allein dieser Satz eine Erleichterung: Das ist kein Versagen, das ist ein Nervensystem im Alarm.
Drei konkrete Tapping-Runden für typische Alltags-Momente: der eskalierte Morgen, der Abend ohne Ruhe, der Moment nach dem Lautwerden
Eine Karte mit den Tapping-Punkten und dem Protokoll für zu Hause
Eine erste körperliche Erfahrung, dass sich Anspannung tatsächlich lösen lässt — im Raum erlebt, nicht als Versprechen
Ein Verständnis von Co-Regulation — warum die eigene Ruhe unmittelbar auf das Kind wirkt
Im Workshop zusätzlich: tieferer Einstieg in Tapping, wie Eltern mit ihren Kindern tappen, spielerisch mit den Kleinen und sprachbasiert mit den Älteren, und neurosomatische Übungen als gemeinsames Ritual
SCHRITT 1 - INTERAKTIVER VORTRAG FÜR ELTERN
“Wenn der Alltag explodiert”
60 min - für die allgemeine Öffentlichkeit - kein Kurs, keine Reihe, keine Verpflichtung - ein Elternabend - Ursachen von Stress verstehen - EFT-Tapping kennenlernen
Der Vortrag beginnt dort, wo Eltern es kennen: Morgens geht nichts voran. Abends kommt niemand zur Ruhe. Dazwischen Hausaufgaben, Schlafmangel, Reizbarkeit — und das Gefühl, alles gleichzeitig auffangen zu müssen und selbst kurz vor dem Explodieren zu sein.
Ablauf
15 min — Was wirklich passiert: Warum Stress mehr ist als eine volle To-do-Liste. Was im Gehirn und im Körper geschieht, wenn der Alarm losgeht, und warum gute Vorsätze und Disziplin genau dann nicht greifen. Kompakt und alltagsnah, ohne Fachvortrag.
35 min — Tapping erleben: Die Punkte, das Protokoll und drei gemeinsame Runden an typischen Alltags-Momenten. Alle klopfen bei sich selbst. Dazu: wie die eigene Regulation auf das Kind wirkt.
10 min — Fragen: Was Eltern wissen wollen und wie sie zu Hause weitermachen.
Das nehmen Ihre Eltern mit
eine spürbare erste Erfahrung, drei anwendbare Runden und eine Tapping-Karte mit den EFT Punkten und dem Protokoll für zu Hause.
Wichtig für Ihren Rahmen
Es wird ausschließlich an allgemeinen Alltagssituationen getappt, nie an persönlichen Geschichten und nie an dem, was in einer einzelnen Familie passiert ist. Niemand muss etwas von sich preisgeben, und ich frage nicht nach.
Investition: kostenfrei
SCHRITT 2 - DER WORKSHOP
“Wenn der Alltag explodiert - und wie du den Stress nachhaltig reduzieren kannst”
2,5 Stunden für Eltern, die nicht nur reinschnuppern, sondern die Methode lernen und sie sicher im Familienalltag anwenden wollen.
Die Geduld war eigentlich da. Und trotzdem ist es wieder eskaliert. Nicht weil jemand eine schlechte Mutter oder ein schlechter Vater ist — sondern weil hinter dem Moment ein Muster steckt, das sich immer wieder zeigt.
Kein Vortrag. Ein Erfahrungsraum.
Aufbau & Struktur
15 min — Ankommen & Rahmen: Vorstellung, Ziel des Workshops, Erwartungen abholen
30 min — Nervensystem & Stress im Körper: Wie Stress entsteht, was Trigger sind und warum dieselben Situationen immer wieder eskalieren — auch bei Eltern, die es eigentlich besser wissen
10 min Pause
40 min — EFT-Tapping für die eigene Regulation: Punkte und Protokoll im Detail, gemeinsames Tapping an ein bis zwei konkreten Alltagssituationen — ausschließlich mit allgemeinen, nicht-persönlichen Themen
10 min Pause — Nachspüren und sacken lassen
15 min — Tapping mit Kindern: Möglichkeiten, spielerisch mit Kleinen und sprachbasiert mit Älteren. Und was du tun kannst, wenn ein Kind nicht mitmachen will
20 min — Neurosomatische Übungen & Integration: Kurze körperbasierte Übungen für Eltern und Kinder, und wie daraus ein gemeinsames Ritual vor der Eskalation wird statt erst danach
10 min — Abschluss: Feedback, offene Fragen
Das nehmen Ihre Eltern mit:
Eine Technik, die jede Person selbstständig anwenden kann — morgens, bei Hausaufgaben, nach dem Lautwerden
Ein Verständnis dafür, warum Stress entsteht und warum das kein persönliches Versagen ist
Ein konkretes Ritual für den Familienalltag, das Kinder mittragen
max. 15 Teilnehmer:innen
Investition: ab 490 €* pauschal oder individuelle Teilnahmegebühr
* Reduzierter Tarif für gemeinnützige und öffentlich geförderte Träger. Für gewerbliche Anbieter gilt der Regeltarif. Außerhalb von Dortmund zzgl. Fahrtkosten.
Ich
übernehme die gesamte inhaltliche Durchführung
bringe Material und Tapping-Karten für alle Teilnehmer:innen mit
bewerbe den Termin auf meiner Website und in meinen Netzwerken
Ihre Einrichtung
stellt den Raum
bewirbt den Termin bei Ihrer Zielgruppe, Website, Netzwerke
übernimmt die Anmeldung der Eltern
Wie unsere Zusammenarbeit aussehen kann
Antworten auf häufige Fragen
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Nein. Es geht in keinem der beiden Formate darum, wie Eltern mit ihren Kindern umgehen sollen. Es geht darum, wie Eltern ihren eigenen Zustand verändern können - ihr Nervensystem regulieren - und wie das co-regulierend auf ihre Kinder wirkt.
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Im Gegenteil. Erziehungskurse geben Handlungswissen. Mein Angebot arbeitet an der Voraussetzung dafür. Es ist eine wirksame Ergänzung zu Erziehungs-Ratgebern und -Strategien, die Eltern ermöglicht, mit mehr Ruhe durch den Familienalltag zu navigieren.
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Nein. Es wird ausschließlich an allgemeinen Alltagssituationen getappt. Niemand muss von sich erzählen, und ich frage nicht nach.
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Nein. Alle Teilnehmenden klopfen bei sich selbst. Ich zeige die Punkte an mir und leite verbal an.
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Das kommt selten vor, weil bewusst mit allgemeinen Themen gearbeitet wird. Sollte es doch passieren, begleite ich die Person kurz einzeln, bis sie sich wieder reguliert fühlt; die Gruppe tappt in dieser Zeit weiter. Im Anschluss biete ich immer die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch und verweise bei Bedarf weiter.
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Der Vortrag ist ein niedrigschwelliges Gruppenangebot, kein Setting für die Bearbeitung von Traumata — und ich sage das im Raum auch so. Eltern in akuten Krisen brauchen etwas anderes. Wer nach dem Vortrag merkt, dass mehr nötig ist, findet bei mir oder bei geeigneten Stellen einen nächsten Schritt.
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In der Regel über eine Teilnahmegebühr. Manche Einrichtungen nutzen Fortbildungs- oder Projektmittel. Wir schauen im Kennenlerngespräch, was in Ihrem Rahmen möglich ist.